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Tizian
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Was ist Meditation?

Im Unterschied zu Asanas und Pranayama, die indirekt am Geist arbeiten, wirkt Meditation direkt am Geist bzw. Bewusstsein. Sie schafft Klarheit und Übersicht.

  1. Meditation ist nicht (nur) eine Entspannungsmethode (kann aber entspannend wirken)
  2. Meditation ist auch nicht, gedankenlos werden (obwohl das ein Ergebnis der Meditation sein kann)
  3. Meditation ist auch nicht, sitzen und durchhalten bis die Glocke klingelt oder das Ende angesagt wird

Buddhistische Meditation ist die tiefgründigste und am
weitesten entwickelte Tradition.

  • Sie ist eine Methode, den eigenen Geist, das Bewusstsein, zu entwickelt, damit ich Gestalter und nicht Opfer meines Lebens werde.

  • Man entwickelt geistige oder ‚spirituelle’ Qualitäten (pos. Emotionen wie Selbstvertrauen, Mitgefühl, Freude, Klarheit …), die letztlich zu vollkommener innerer Freiheit führen.

Worum geht es in Meditation?

MeditationI. Basisqualitäten

a. Achtsamkeit
Man lernt, in diesem Augenblick voll präsent zu sein. Wenn wir nicht voll präsent sind, leben Teile von uns in einer unrealen Welt, Illusionen oder Träumen.

b. Klarheit
(intellektuell wie emotional) Wenn wir nicht achtsam oder gewahr sind, können wir auch nicht klar im Kopf und Herzen sein. Aus Verwirrung treffen wir falsche Entscheidungen, reagieren ungeschickt auf unsere Umgebung.

c. Positivität
Positivität ist keine Selbsthypnose, sondern eine gelebte Positivität, die ansteckend auf unsere Umgebung wirkt und eine größere Lebensperspektive schafft. Sie ist gekennzeichnet durch Zufriedenheit und inneren Frieden, Freundlichkeit und Wohlwollen. Sie löst nicht alle Probleme oder leidvollen Erfahrungen, aber hilft uns, besser damit umzugehen.

II. Folgequalitäten

a. Eine größere Perspektive: mehr Klarheit über den Sinn unseres Lebens, über
Lebensziele.

b. Geistige Freiheit: Durch Achtsamkeit, Klarheit und Positivität gewinnt man die Freiheit, in jeder Situation angemessen und schöpferisch zu handeln und sich nicht von reaktiven Verhaltensmustern und Konditionierungen bestimmen zu lassen.

c. Einsicht, Verstehen und Weisheit: Wenn wir ‚die Dinge sehen, wie sie wirklich sind’, bauen sich Illusionen ab, man erlangt Einsicht/Weisheit, die es ermöglicht, gelassener und mit Mitgefühl für uns selbst und alle empfindungsfähigen Wesen zu handeln.

Wir bekommen diese Qualitäten nicht geschenkt: Wir müssen daran stetig arbeiten. Meditation ist Lebensarbeit.


III. Voraussetzung für die Wirkung der Meditation ist …

…dass man sich geistig entwickeln will und die Zuversicht hat, dass dies möglich ist. Geistige oder ‚spirituelle’ Unzufriedenheit ist also die Basis für eine erfolgreiche Meditationspraxis.

IV. 10 Gründe zum Meditieren:

Man …

  • lernt sich selbst besser kennen (Stärken/Schwächen, blinde Flecken, falsches
    Selbstbild, unangenehme Gewohnheiten)
  • kann durch Meditation Qualitäten verstärken, Schwächen aufheben, ‚tote’ Bereiche (intuitiv, schöpferisch) zum Leben bringen, neue Verhaltensweisen erforschen, entdecken, was uns wirklich wichtig ist
  • entwickelt Entscheidungs- und Handlungsfreiheit
  • kann sich selbst – und anderen Menschen – hilfreicher begegnen
  • kann Achtsamkeit vergrößern und dadurch Schwierigkeiten, Probleme und Kummer vermeiden
  • kann sein Gewahrsein verfeinern und dadurch das Leben farbiger, intensiver erleben
  • kann Zugang bekommen zu bisher unbekannten Bewusstseinsebenen, die uns eine breitere Perspektive des Lebens geben
  • erlebt/verwirklicht in Meditation eine geistige Integration


Schließlich ist Meditation …

  • meistens wohltuend (manchmal auch aufwühlend) und langfristig
    äußerst befriedigend und befreiend
  • ein lebenslanges Abenteuer


V. Nebeneffekte von Meditation

a. Entspannung
b. Mehr Wahrnehmung von Schönheit und Ästhetik
c. Mehr Energie
d. Abbau von Stress
e. Bessere Gesundheit – und ein erfülltes, vielleicht auch längeres Leben

 

Meditation ist eine selbst gewählte Disziplin. Sie ist grundsätzlich kreativ und man sollte jede Meditation mit Offenheit beginnen (Anfängergeist).

 

Man hält die Inspiration aktiv und lebendig:

- durch regelmäßige eigene Praxis
- durch Meditieren mit anderen Menschen und
- durch längere Meditationszeiten

 

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